Chronik

Uetzing ist ein altes fränkisches Dorf mit ca. 700 Einwohnern und liegt ca. 35 Kilometer nordöstlich von Bamberg in Oberfranken (Nordbayern). Blasmusik hat bei uns eine sehr lange Tradition. Schon Mitte des 18. Jahrhunderts begleiteten "Trompeter" aus Uetzing Wallfahrten und Bittgänge der Pfarrei. Neben den kirchlichen Anlässen spielten die Uetzinger Musiker auch bei Tanzveranstaltungen wie am Kirchweihfest auf. Zu allen Zeiten fanden sich so in Uetzing nachweisbar Musiker vor allem für dörfliche Veranstaltungen zusammen. Eine Blütezeit erlebte die Uetzinger Blasmusik um das Jahr 1900 unter der Leitung des Allroundgenies und Lebenskünstlers Thomas Weidner. Der Aktionsradius der Kapelle erweiterte sich erheblich und erstreckte sich bis ins Unterfränkische.

Ein Generationswechsel in den 1960er Jahren und die Sorge um den Fortbestand der Blasmusik führte 1970 zur Gründung des Musikvereins Uetzing-Serkendorf. Seither hat die Blaskapelle trotz einiger Rückschläge eine stetige Aufwärtsentwicklung hinter sich und ist eine feste Größe unter den zahlreichen Blaskapellen im Obermaingebiet.

Die Blaskapelle widmet sich bei zahlreichen Auftritten im Jahr vor allem der unterhaltsamen Blasmusik, wobei neben der böhmischen Blasmusik zunehmend moderne Notenliteratur Verwendung findet. Daneben kommt bei Auftritten in den Kureinrichtungen innerhalb des Stadtgebietes von Bad Staffelstein auch die rein konzertante Blasmusik nicht zu kurz. Highlights in der Vereinsgeschichte der vergangenen Jahre waren sicherlich die Feier eines Kreismusikfestes 1995 anlässlich des 25jährigen Bestehens, eine Romreise 1999, wo man unter anderem die Generalaudienz des Pastes mitgestalten durfte, und ein Auftritt in der Fernsehshow "Bayernchampion" des Bayerischen Fernsehens im Frühjahr 2002.